{"id":40,"date":"2013-11-05T14:07:43","date_gmt":"2013-11-05T14:07:43","guid":{"rendered":"http:\/\/float-flying-club.brisksites.com\/?page_id=40"},"modified":"2014-02-13T19:54:59","modified_gmt":"2014-02-13T19:54:59","slug":"reiseberichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/float-flying-club.com\/?page_id=40","title":{"rendered":"Reiseberichte"},"content":{"rendered":"<td width=\"510\" valign=\"top\">\n<p><strong>Impressionen von Uhland Burkart <\/strong><br \/>\n              Clubmember des float flying club canada in Port Loring P0H 1Y0, Ontario<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td>\n<h1>Only lakes and the sky are the limit<\/h1>\n<p> Oder: Sailing an airplane and fly a \u201cmotorboat\u201d<\/p>\n<p>Nach geltender Definition ist ein Segelboot ein Wasserfahrzeug, das mit Windkraft \u2013 mehr oder weniger gezielt \u2013 \u00fcbers Wasser bewegt wird \u2026. und ein Motorboot ein Wasserfahrzeug, dass sich mit Motorkraft \u00fcber Wasser bewegt.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"10\">&nbsp;<\/td>\n<td width=\"163\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMGP007.jpg\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Dies mag wohl richtig sein, ist aber nur ein Teil der Wahrheit. Es gibt da n\u00e4mlich noch etwas, das all dies kann und noch einiges mehr. Die Rede ist von einem <strong>Wasserflugzeug <\/strong> \u2013 englisch: <strong>\u201eFloat Plane\u201c. <\/strong> Und wenn dieses mit dem (fast) unbegrenzten Himmel und den (fast) unendlich vielen Seen von Kanada zusammenkommt, ja dann wird der Slogan von <strong>\u201eonly lakes and the sky are the limit\u201c <\/strong> zur faszinierenden Realit\u00e4t, zu einem Erlebnis, das nicht viele Menschen auf diesem Globus teilen.<\/p>\n<p>Eigentlich Schade.<\/p>\n<p>Zugegeben. Es ist nicht ganz einfach. Man kann dieses Erlebnis kaum im Reiseb\u00fcro buchen. Man braucht etwas Zeit. Man braucht die Bereitschaft, aus dem Allt\u00e4glichen hinauszugehen. Man muss einige Kilometer an Anreise auf sich nehmen.<\/p>\n<p>Aber unabh\u00e4ngig davon ob man selbst Pilot ist, oder interessierter Mitflieger, oder ein Anh\u00e4nger der J\u00fcnger Petri, oder J\u00e4ger oder schlicht Naturbegeisterter. Wer sich den M\u00fchen einmal unterzieht und in ein Wasserflugzeug einsteigt, der wird ein unvergessliches Erlebnis mitnehmen \u2013 und durchaus dem Risiko unterliegen, s\u00fcchtig zu werden.<a href=\"#top\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/top_jump.gif\" border=\"0\" alt=\"zum Seitenanfang\"><\/a><\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td>Die Faszination beginnt bereits kurz nach der Landung auf Torontos Lester B. Pearson Airport. Kurze Zollformalit\u00e4ten, blitzschnelles aush\u00e4ndigen des Mietwagens \u2013 oder noch besser der Service der Lodge am Flughafen abgeholt zu werden, machen es m\u00f6glich, dass man schon nach knapp 2 Stunden die dicht bewohnten Gebiete Kanadas hinter sich l\u00e4sst und in das sanft h\u00fcgelige Buschland des kanadischen Schilds eintaucht.<\/p>\n<p>Durch die Muskokas, entlang dem Ostufer der Georgian Bay. <\/p>\n<p>Vorbei an den ersten der tausenden von Seen, die die n\u00e4chsten Tage bringen werden. Wer diese Landschaft an sich vor\u00fcber ziehen l\u00e4sst, sp\u00fcrt sofort die Ruhe und Gelassenheit des wohl \u00e4ltesten Teils dieser Erde, zumindest was die Oberfl\u00e4chengeologie angeht. Und er sp\u00fcrt auch sofort die andere Gangart der Menschen. Keine Hektik auf den Strassen, Freundlichkeit im Umgang, Selbstbewusstsein ohne jegliche \u00dcberheblichkeit. <\/p>\n<\/td>\n<td width=\"10\">&nbsp;<\/td>\n<td width=\"163\">\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Bild_090.jpg\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/1.jpg\"><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Keine 400km, und die Welt hat sich ge\u00e4ndert. <\/p>\n<p> Ein freundliches Willkommen auf der Lodge , die erste Nacht in absoluter Ruhe. <\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"163\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2.jpg\"><\/td>\n<td width=\"10\">&nbsp;<\/td>\n<td width=\"163\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/3.jpg\"><\/td>\n<td width=\"10\">&nbsp;<\/td>\n<td width=\"163\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Sommer_2005_2055.jpg\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Wer nach oben schaut hat die Chance wieder einmal funkelnde Sterne zu sehen, keine Luftverschmutzung, keine Lichtverschmutzung.<\/p>\n<p>Let the real life begin. Der Morgen kommt fr\u00fch dank der Zeitverschiebung. Man ist bereits um 4 oder 5 hellwach (so man aus Europa kommt). Zeit sich das Flugzeug in der D\u00e4mmerung anzuschauen. Die Sonne geht auf und durchdringt den Nebel. <\/p>\n<p><a href=\"#top\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/top_jump.gif\" border=\"0\" alt=\"zum Seitenanfang\"><\/a><\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"163\">\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMGP001.jpg\"><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"10\">&nbsp;<\/td>\n<td width=\"163\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMGP002.jpg\"><\/td>\n<td width=\"10\">&nbsp;<\/td>\n<td width=\"163\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMGP003.jpg\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMGP004.jpg\"><\/td>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMGP005.jpg\"><\/td>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Wer neu in der Wasserfliegerei ist, freut sich einfach auf den Tag. Wer immer wieder zur\u00fcckkehrt, zu diesem Erlebnis, nimmt schon einmal die Wasserpumpe zur Hand und beginnt die Floats (zu deutsch Schwimmer) auszupumpen. Kondenswasser und kleinste Undichtigkeiten, selbst bei den besten Schwimmern, lassen immer einige Tropfen oder auch mal einige Liter ansammeln. Keine Arbeit, sondern Ritual, sozusagen der Beginn eines Tagwerkes am Himmel Ontarios. <\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td>Die Aussenchecks am Flugzeug macht man noch vor dem Fr\u00fchst\u00fcck. In Ruhe. Schon allein weil man nicht einfach mal so um den Flieger heruml\u00e4uft. Wasser hat bekanntlich keine Balken. Also erst die eine Seite von Land oder Dock aus oder auf einem Float, dann den Flieger im Wasser drehen. Dann die andere Seite. Und eben nicht nur die Oberfl\u00e4che, die Ruder, die Tanks, das \u00d6l, die Beschl\u00e4ge, die \u2026, nein eben auch die Schwimmer, die Steuerseile, das Wasserruder, die Paddel, die Schwimmwesten\u2026.<\/td>\n<td width=\"10\">&nbsp;<\/td>\n<td width=\"163\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMGP006.jpg\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Dann ein kanadisches Fr\u00fchst\u00fcck, einige Worte \u00fcber die Pl\u00e4ne der n\u00e4chsten Tage, die \u201e flight notification \u201c (so etwas wie ein Flugplan, nur nicht offiziell, sondern einer vertrauensw\u00fcrdigen Person gegen\u00fcber: Wohin geht es grob und bis wann wird man sich etwa melden \u2013 wenn dann keine Nachricht erfolgt, 24 \u2013 48 Stunden nach der abgemachten Zeit, werden Beh\u00f6rden informiert und Suchaktionen eingeleitet). Der Flugweg wird nach Norden, \u00fcber menschenleere Seenlandschaften, riesige Waldgebiete, m\u00e4andrierende Fl\u00fcsse aber auch Stromschnellen f\u00fchren. \u00dcber 7 Stunden Flugzeit dank Reservekanister. Nach gut 5 Stunden sollte aber eine Lodge , eine Floatplane Basis oder eine andere M\u00f6glichkeit zum Tanken erreicht werden. Kanada bemisst sich nach 500 \u2013 700 km Etappen. <br \/>\n<a href=\"#top\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/top_jump.gif\" border=\"0\" alt=\"zum Seitenanfang\"><\/a><\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"163\">\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMPG019.jpg\"><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"10\">&nbsp;<\/td>\n<td width=\"163\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMGP007.jpg\"><\/td>\n<td width=\"10\">&nbsp;<\/td>\n<td width=\"163\">&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Am Dock die letzten Checks , dann startet die Engine , aus dem Flugzeug wird ein Motorboot, ohne Bremsen, ohne R\u00fcckw\u00e4rtsgang, eigentliche nur eingeschr\u00e4nkt steuerbar \u2013 die Ruder sind klein, der Wendekreis riesig. 800 Umdrehungen am Propeller beim Taxiing , nur nicht schneller, Wasserspritzer werden ansonsten zu Steinschlag. Dann drehen in den Wind, Runn up, Ruder einziehen, Vollgas: Die Nase hebt sich, schwerf\u00e4llig zuerst schiebt sich das Flugzeug durchs Wasser. Dann der magische Moment: \u00dcber die eigene Bugwelle dr\u00fcckt man das Flugzeug auf den \u201e Step \u201c, das BOOT beginnt zu gleiten, beschleunigt rasant und hebt sich mit etwas \u00fcber 40 Knoten (ca. 75-80km\/h) fast unmerklich aus dem Wasser. <\/p>\n<p>Aus dem Motorboot wird ein Flugzeug. Etwas schwerf\u00e4lliger und langsamer als das vergleichbare Landflugzeug wegen der Schwimmer, aber pl\u00f6tzlich frei und dreidimensional.\n<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"163\">\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/SM86.jpg\"><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"10\">&nbsp;<\/td>\n<td width=\"163\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMGP008.jpg\"><\/td>\n<td width=\"10\">&nbsp;<\/td>\n<td width=\"163\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMGP009.jpg\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMGP010.jpg\"><\/td>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMPG011.jpg\"><\/td>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/SM131.jpg\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Unter dem Flieger die Seen in Mulden und Kerben, die eiszeitliche Gletscher ausgehobelt haben, oder durch das Werk von Bibern aus aufgestauten B\u00e4chen oder Fl\u00fcssen entstanden. Dazwischen \u00fcberall der kanadische Busch. <\/p>\n<p>Wer sich durch diesen einmal m\u00fchevoll seien Weg gesucht hat, wird sich ganz unbewusst immer in der N\u00e4he von Wasser halten. W\u00e4hrend beim normalen Landflugzeug Wiesen, Ackerfl\u00e4chen, vielleicht auch mal Strassen, auf jeden Fall aber m\u00f6glichst waldfreie Gebiete aber wo immer m\u00f6glich kein Wasser im Fall der F\u00e4lle als Notlandebahnen dienen k\u00f6nnen, ist hier das fast \u00fcberall allgegenw\u00e4rtige Wasser der Freund der Piloten. <\/p>\n<p><a href=\"#top\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/top_jump.gif\" border=\"0\" alt=\"zum Seitenanfang\"><\/a><\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"163\">\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMGP029.jpg\"><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"10\">&nbsp;<\/td>\n<td width=\"163\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMGP022.jpg\"><\/td>\n<td width=\"10\">&nbsp;<\/td>\n<td width=\"163\">&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Wasser in tausendfach verschiedenen Formationen, mal dunkel mal hell, meist klar auf einige Meter Tiefe, ges\u00e4umt von Felsen oder Waldr\u00e4ndern, von Wasserpflanzen oder Sandstr\u00e4nden, in blendendem Weiss, wie sie auch die Karibik nicht sch\u00f6ner malen kann.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"163\">\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMGP012.jpg\"><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"10\">&nbsp;<\/td>\n<td width=\"163\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMGP025.jpg\"><\/td>\n<td width=\"10\">&nbsp;<\/td>\n<td width=\"163\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMGP027.jpg\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Es sind diese Sandstr\u00e4nde, die zur Zwischenlandung reizen, ein ideales Dock, wenn man Wind und Wellengang lesen kann, wenn nahe genug ein grosser Fels oder Baum eine sichere Befestigungsm\u00f6glichkeit f\u00fcr das Flugzeug garantiert. M\u00f6glichst zweifach und unabh\u00e4ngig von einander. <\/p>\n<p>Es ist besser nie zu vergessen, da\u00df ein Wasserflugzeug auch ein Segelboot ist. Jeder noch so geringe Windhauch treibt das Flugzeug vor sich her, in der Regel schneller als der Mensch schwimmen kann. Bei etwas st\u00e4rkerem Wind garantiert schneller. Wer seinem Flugzeug hinterher sieht, wenn es davon treiben sollte, hat ein wirkliches Problem. <\/p>\n<p>Es sei denn der Zufall will es, dass ein Fischer oder Kanufahrer in der N\u00e4he ist und helfen kann, und kein scharfkantiger Stein unter Wasser die Schwimmer aufschlitzt, bis das \u201eSegelboot\u201c am anderen hoffentlich nicht zu weit entfernten Ufer zur Ruhe kommt. Grosse Strecken schwimmend zur\u00fcckzulegen verbietet sowieso das fast immer kalte Wasser und ein Fu\u00dfmarsch um einen gr\u00f6\u00dferen See herum kann auch mehrere Tage dauern. Hoffentlich dreht dann der Wind nicht in der Zwischenzeit.<\/p>\n<p>Sollten aber Menschen in der N\u00e4he sein, so sind diese immer hilfsbereit, manchmal sogar in Situationen, die der normale Westeurop\u00e4er nie erwarten w\u00fcrde. <\/p>\n<p>So der Fall als ich eines wundersch\u00f6nen Tages beschloss mitten in einem etwas gr\u00f6\u00dferen See zu landen und auf den Tragfl\u00e4chen ein Sonnenbad zu nehmen. <\/p>\n<p><a href=\"#top\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/top_jump.gif\" border=\"0\" alt=\"zum Seitenanfang\"><\/a><\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"163\">\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMGP013.jpg\"><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"10\">&nbsp;<\/td>\n<td width=\"163\">\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMGP014.jpg\"><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"10\">&nbsp;<\/td>\n<td width=\"163\">&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Ich muss leicht eingenickt sein, als ich pl\u00f6tzlich eine Stimme h\u00f6rte \u2013 everything ok with you over there, do you need any help?.<\/p>\n<p>Aus Fischerboot sahen mich zwei wohl leidenschaftliche Angler (der See war wirklich weit weg von jeglicher sichtbarer Zivilisation) interessiert und hilfsbereit an. Auf meine Antwort, da\u00df alles bestens sei und wie sie zur Vermutung k\u00e4men, da\u00df ich ein Problem h\u00e4tte, kam die erstaunte Aussage, da\u00df dies doch wohl offensichtlich sei, nachdem ich mitten in einem See gelandet w\u00e4re und nicht mit einer Angel auf der Fl\u00e4che oder den Schwimmern sitzen w\u00fcrde. <\/p>\n<p>Undenkbar in Kanada, dass man nur so zum Spa\u00df in diese Wildnis fliegen w\u00fcrde, um dort auf den Fl\u00e4chen ein Sonnenbad zu nehmen. <\/p>\n<p>Wir verbrachten allerdings dann einen angenehmen Nachmittag zusammen an einer sandigen Beach mit am Feuer gegrilltem Fisch und Versorgung aus einigen Sixpacks &#8211; f\u00fcr die Anh\u00e4nger Petri gutes kanadisches Bier, f\u00fcr mich einfaches Coke, des weiteren Fliegens wegen. <\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"163\">\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Sommer_2005_066.jpg\"><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"10\">&nbsp;<\/td>\n<td width=\"163\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Sommer_2005_067.jpg\"><\/td>\n<td width=\"10\">&nbsp;<\/td>\n<td width=\"163\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Sommer_2005_068.jpg\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Aber Kanada ist nicht nur Busch und Einsamkeit. Dem Wasserflugzeugpiloten bieten sich traumhafte Fl\u00fcge mitten in die gro\u00dfen St\u00e4dte. <\/p>\n<p>Der City Harbour von Toronto liegt direkt neben den Hochh\u00e4usern am Ufer des Lake Ontario, bei stahlblauem Himmel ein unvergesslicher Anflug. Bei telefonischer Absprache sogar ohne Transponder und ohne Funk zu machen. <\/p>\n<p><a href=\"#top\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/top_jump.gif\" border=\"0\" alt=\"zum Seitenanfang\"><\/a><\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"163\">\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMGP015.jpg\"><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"10\">&nbsp;<\/td>\n<td width=\"163\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMGP016.jpg\"><\/td>\n<td width=\"10\">&nbsp;<\/td>\n<td width=\"163\">&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Ottawa: Der Anflug \u00fcber und die Landung auf dem Ottawa River gehen direkt an den ehrw\u00fcrdigen Regierungsgeb\u00e4uden vorbei. Undenkbar in good old Europe. <\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"163\">\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMGP017.jpg\"><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"10\">&nbsp;<\/td>\n<td width=\"163\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/IMGP018.jpg\"><\/td>\n<td width=\"10\">&nbsp;<\/td>\n<td width=\"163\">&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>In Montreal gibt es sogar drei Wasserflugpl\u00e4tze mitten in der Stadt auf den verzweigten Armen des St. Laurence River. Und Gleiches gilt f\u00fcr praktisch jede bedeutendere Stadt in Kanada. <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p> Vielleicht noch ein abschlie\u00dfendes Wort:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Wasserfliegen ist eine der faszinierendsten Arten fliegend die Welt zu erkunden. <\/strong><\/li>\n<li><strong> Es ist aber auch eine der herausfordernsten Arten, hier wird das Wort vom permanenten Dazulernen zur eindr\u00fccklichen Realit\u00e4t.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Wetter, Wind, Sichtbedingungen, Str\u00f6mung und Wellengang, die Bedingungen unter der Wasseroberfl\u00e4che, die jedes Mal unterschiedliche Herausforderung des Andockens, sei es am Steg oder an einer K\u00fcste, an Sandstr\u00e4nden oder in Felsenbuchten.<\/p>\n<p>Das Beherrschen von terrestrischer Navigation in unterschiedlichsten Flugh\u00f6hen von den Baumwipfeln bis \u00fcber den Wolken, auch und gerade im Zeitalter der Satellitennavigation. <\/p>\n<p>All das machen das Vorausdenken und Vorausplanen jeglicher fliegerischen Handlung zu einer faszinierenden Herausforderung und bringen uns dazu, immer wieder zum Wasserfliegen zur\u00fcckzukehren. <\/p>\n<p>Auf jeden Fall so lange wie uns das Fliegen verg\u00f6nnt ist.<\/p>\n<p><strong>Happy Landing<br \/>\n<\/strong>Uhland Burkart <\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td>Weitere Infos:<\/p>\n<p>Martin Seelhofer<br \/>\nCH-Winter: 0041 79 693 61 18<br \/>\nCanada-Sommer: 001 705 757 20 50 <\/td>\n<td width=\"10\">&nbsp;<\/td>\n<td width=\"163\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/SM87.jpg\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><a href=\"#top\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/top_jump.gif\" border=\"0\" alt=\"zum Seitenanfang\"><\/a><\/p>\n<\/td>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Impressionen von Uhland Burkart Clubmember des float flying club canada in Port Loring P0H 1Y0, Ontario Only lakes and the sky are the limit Oder: Sailing an airplane and fly a \u201cmotorboat\u201d Nach geltender Definition ist ein Segelboot ein Wasserfahrzeug, das mit Windkraft \u2013 mehr oder weniger gezielt \u2013 \u00fcbers Wasser bewegt wird \u2026. und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-40","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/float-flying-club.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/40","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/float-flying-club.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/float-flying-club.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/float-flying-club.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/float-flying-club.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=40"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/float-flying-club.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/40\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":152,"href":"https:\/\/float-flying-club.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/40\/revisions\/152"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/float-flying-club.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=40"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}